Als IDG Ambassador nachhaltige Veränderungen ermöglichen
Veränderung im Aussen beginnt häufig im Innen bzw. bei einem selbst. Mein Veränderungswunsch war es, die Inner Development Goals noch stärker in meine Arbeit einbringen zu können, insbesondere im Hochschulkontext (wo viel über die Sustainable Development Goals, die SDGs, gesprochen wird), aber auch für mein Workshops und Kurse im Bereich Life Design und Happiness, denn das IDG Framework und Life Design haben viele Gemeinsamkeiten und Berührungspunkte. Also habe ich mich die letzten Wochen zum IDG Ambassor weitergebildet, mich dabei selbst auf eine (innere) Reise begeben und intensiv reflektiert.
Und nun ist es offiziell: Ich darf mich IDG Ambassador(-in) nennen. Aber was bedeutet diese Rolle für mich? Vor allem eines: Die Idee der inneren Entwicklung weiterzutragen und Räume zu schaffen, in denen Menschen – egal ob Studierende, Einzelpersonen, Teams, Fach- oder Führungskräfte – ihre persönlichen und sozialen Fähigkeiten reflektieren und stärken können.
Was sind die Inner Development Goals?
Die Inner Development Goals (IDGs) sind ein globales Framework für persönliche Entwicklung. Es beschreibt Fähigkeiten und Qualitäten, die Menschen brauchen, um die grossen Herausforderungen unserer Zeit wirksam anzugehen, von Nachhaltigkeit bis gesellschaftlicher Transformation.
Die IDGs ergänzen die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (UNO), indem sie den Fokus auf die innere Entwicklung von Menschen legen.
Der Inner Development Guide umfasst fünf zentrale Dimensionen:
- Being – Selbstbewusstsein, Integrität und innere Stabilität
- Thinking – kritisches und komplexes Denken
- Relating – Empathie und Verbundenheit mit anderen
- Collaborating – Zusammenarbeit und Vertrauen
- Acting – mutiges und verantwortungsvolles Handeln
Kurz gesagt: Nachhaltige Veränderung im Aussen beginnt mit Entwicklung im Inneren.
Worum es im IDG Ambassador Programm geht
Das Ambassador Programm bringt Menschen aus unterschiedlichen Bereichen zusammen, die die IDGs in ihre Kontexte tragen möchten, etwa in Bildung, Organisationen, Teams oder Communities.
Neben inhaltlichen Impulsen steht vor allem eines im Mittelpunkt:
Reflexion, Austausch und gemeinsames Lernen.
Für mich war besonders wertvoll:
- der intensive Dialog mit den anderen Teilnehmenden
- die Reflexion meiner eigenen Rolle als IDG Ambassadorin
- neue Perspektiven darauf, wie innere Entwicklung praktisch gefördert werden kann
Gerade dieser Austausch hat gezeigt, wie viel Potenzial entsteht, wenn Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen gemeinsam an einer Vision arbeiten.
Meine wichtigsten Learnings aus dem Programm
Einige Erkenntnisse nehme ich besonders stark mit:
- Innere Entwicklung ist kein Ziel, sondern ein Prozess.
Sie braucht Zeit, Geduld und manchmal auch die Fähigkeit, Frustration auszuhalten. - Nachhaltiger Wandel beginnt im Kleinen.
Neue Perspektiven, mehr Selbstreflexion oder ein bewusst geführtes Gespräch können bereits viel verändern. - Verbindung ist entscheidend.
Wir müssen diesen Weg nicht allein gehen. Austausch, Offenheit und gegenseitiges Lernen sind zentrale Treiber von Entwicklung. - Neugier ist eine Schlüsselkompetenz.
Uns selbst und anderen mit Offenheit zu begegnen schafft Raum für neue Erkenntnisse und echte Veränderung.
Warum die IDGs für Einzelpersonen, Teams und Unternehmen relevant sind
Die Prinzipien der Inner Development Goals lassen sich in ganz unterschiedlichen Kontexten anwenden.
Für Einzelpersonen
- mehr Selbstreflexion und Klarheit
- bewussteres Handeln im Alltag
- resilienter Umgang mit Komplexität
Für Teams
- stärkere Vertrauenskultur
- bessere Zusammenarbeit
- konstruktiver Umgang mit Konflikten
Für Organisationen
- nachhaltige Leadership-Entwicklung
- Transformation und Innovation
- werteorientierte Unternehmenskultur
Gerade in einer zunehmend komplexen Welt werden diese inneren Kompetenzen immer wichtiger.
Mit Inner Development den Nachwuchs stärken
Eine zentrale Frage für mich während des Programms war:
Wie können wir Inner Development stärker in die Bildung integrieren?
Zukunftstrends der Arbeitswelt zeigen, dass es nicht nur wichtig ist, dass Lernende und Studierende fachlich exzellent ausgebildet werden. Ebenso wichtig ist die Entwicklung von Fähigkeiten wie:
- Selbstreflexion
- Empathie
- Verantwortung für nachhaltiges Handeln
- bewusste Gestaltung von Berufs- und Lebenswegen
Denn die Arbeits-, Fach- und Führungskräfte von morgen brauchen nicht nur Wissen – sie brauchen auch innere Orientierung und Haltung.
Gemeinsam auf dem Weg
Was ich aus dem Programm besonders mitnehme, ist die Erkenntnis, dass innere Entwicklung ein gemeinsamer Weg ist.
Wenn wir den Mut haben, miteinander ins Gespräch zu kommen, Perspektiven zu teilen und offen zu bleiben, entsteht etwas sehr Wertvolles: Verbindung.
Und genau darin liegt vielleicht eine der grössten Kräfte für echte Veränderung.